Teneriffa und Umgebung - Naturfaszinationen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Teneriffa und Umgebung

Die Kanaren
Teneriffa (span. Tenerife) ist die größte der Kanarischen Inseln und gehört zu Spanien. Die Insel ist etwa 80 Kilometer lang, bis zu 50 Kilometer breit und hat eine Fläche von 2034,38 Quadratkilometern. Sie ist die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de Tenerife. Teneriffa ist eine Vulkaninsel. Sie gehört – wie alle Kanarischen Inseln – topographisch zu Afrika, liegt rund 250 Kilometer vor der Küste Marokkos und der Westsahara und ist rund 1300 Kilometer von der Südküste des spanischen Mutterlandes entfernt. Die Insel entstand durch vulkanische Aktivität. Die geologisch ältesten Teile der Insel sind das Anaga-Gebirge im äußersten Nordosten, das Teno-Gebirge im Nordwesten sowie kleine Gebiete (Bandas del Sur) im äußersten Süden. Jünger ist das Vulkanmassiv im Zentrum der Insel. Aus ihr erhebt sich der höchste Berg Spaniens, der 3718 Meter hohe Pico del Teide. Teneriffa besitzt wie alle anderen Inseln des Kanarenarchipels ganzjährig milde Temperaturen.



Tide Nationalpark
Der Parque Nacional de las Cañadas del Teide, der 1954 zu einem Nationalpark erklärt wurde, beinhaltet einen riesigen Vulkankrater mit einem Umfang von 48 km, aus dem sich der Berg Teide erhebt, der eine überwältigende Höhe von 3718 Metern erreicht und somit der höchste Gipfel in ganz Spanien ist. Die Fahrt hinauf zum Nationalpark ist ein interessantes Erlebnis: Von der sonnigen Südküste fahren Sie hinauf in Richtung Vilaflor, einem Ort mit einer gebirgigen Landschaft. Wenn Sie noch höher fahren und sich über den Wolken befinden, ändert sich das Gelände auf beeindruckende Weise und wird plötzlich zu einer erstaunlichen Mondlandschaft. Der Park selbst liegt auf einer Höhe von etwa 2000 Metern über dem Meeresspiegel und kann im Winter schneebedeckt sein. Während dieser Jahreszeit fallen die Temperaturen oft unter den Gefrierpunkt, während sie in den Sommermonaten häufig 40 Grad Celsius übersteigen.

Drachenbaum
“Icod de los Vinos”, kann man gar nicht 100%ig übersetzen. Icod stammt noch aus der Zeit der Guanchen, wo das Gebiet Ycoden hieß. Daraus entwickelte sich Icod und durch die Landwirtschaft und dem Weinanbau enstand dann Icod de los Vinos, was frei übersetzt “Schöner Ort des Weines” bedeutet.
Aber nicht nur durch die Weine wurde der Ort bekann sondern durch den inselältesten Drachenbaum (Dracaena draco). Bis vor Kurzem hieß es noch, er sei 3.000 Jahre alt, was man aber auf 400 Jahre korrigierte. Was aber der impulsiven Erscheinung keinen Abbruch tut. Der Drachenbaum ist aber eigentlich kein Baum, sonder kommt aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) und bildet somit keine Jahresringe. Somit ist ein Ablesen des Alters nicht möglich. So haben Wissenschaftler unter Berücksichtigung der Verzweigungen und der Abstände der Blühperioden das Alter auf 400 Jahre festgelegt. Nach ca. 8 bis 11 Jahren erscheint die erste Blütenrispe, die Blühzeit ist von Juli bis August. Allerdings setzt eine Blühperiode nur alle 15 Jahre ein. An den Ästen stehen dann grün-weißliche Blüten, welche später in braunorange Beeren erblühen.
Masca Schlucht
Masca ist ein Bergdorf im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa. Der im Teno-Gebirge 650–800 m ü. d. M. gelegene Ort war bis Anfang der 1960er Jahre nur über eine Sandpiste von Santiago del Teide aus zu erreichen. Mittlerweile verbindet eine schmale kurvige Bergstraße Masca mit Buenavista und Santiago del Teide. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.
Loro Parque
Der Loro Parque ist ein Tierpark im Norden der Kanareninsel Teneriffa. Er wurde ursprünglich als Papageien-Park angelegt, was ihm auch seinen Namen gab – „Loro“ ist das spanische Wort für „Papagei“. Im Park befindet sich eine Aufzuchtstation. Es ist die größte Papageiensammlung der Welt. Sie ist nicht öffentlich zugänglich. Im Tierpark selbst wird jedoch ein repräsentativer Querschnitt von Papageien und Sittichen gezeigt. Zudem bietet der als tropischer Garten angelegte Loro Parque auf drei Ebenen Aquarien, Volieren und Gehege, einen Spielplatz und Show-Veranstaltungen in speziell gestalteten Theatern oder Arealen. Puerto de La Cruz und den Loro Parque verbindet ein Bimmelbähnchen, das kostenlos ohne Zwischenhalt verkehrt. 
Puerto de la Cruz
Puerto de la Cruz (kurz Puerto Cruz) ist die achtgrößte Gemeinde Teneriffas. Sie ist das touristische Zentrum der Inselnordküste. Puerto de la Cruz liegt westsüdwestlich der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife und ist mit ihr durch die Nordautobahn TF-5 verbunden.Die Gemeinde liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 9 Metern über dem Meeresspiegel im Valle de la Orotava. Im Gegensatz zur trockenen, regenarmen Südküste ist hier ein  feuchtwars Klima, vorwiegend bestimmt durch den feuchten Nordost-Passat. Es ist daher eine besonders abwechslungsreiche Vegetation. Puerto de la Cruz ist umgeben von ausgedehnten Bananenplantagen sowie Weinanbauflächen.
Botanischer Garten
Der Botanische Garten („Jardin Botanico“) in Puerto de la Cruz ist eine Oase der Erholung. Er hat eine faszinierende Sammlung. Strelitzie, die „Teneriffa-Blume“, können Besucher Pflanzen bewundern.Normalerweise wachsen sie nicht in einer solchen Konzentration an ein und demselben Or . Der Jardin Botanico ist einer der schönsten Botanischen Gärten der Welt und ist mit rund 400.000 Besuchern jährlich eine der meistfrequentierten Sehenswürdigkeiten Teneriffas. Im August 1788 wurde der Garten geschaffen. Auf Teneriffa sollten die aus den Tropen stammenden Pflanzen an einem spanischen Ort gesammelt werden. Eine Verordnung dazu gab König Carlos III. 
 
La Laguna
ist Teneriffas zweitbedeutendste Stadt. Sie war bis 1723 die Hauptstadt der Insel. Sie liegt hinter Santa Cruz in der wunderschönen Landschaft des Aguere-Tals. Es ist die kulturelle und religiöse Hauptstadt. Hier ist die Universität San Fernando und der Bischofspalast. Die Stadt ist voller fantastischer Baudenkmäler, Paläste und traditioneller Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Unter den religiösen Gebäuden sind die Catedral de Nuestra Señora de los Remedios (La Lagunas Kathedrale), die Iglesia de Santo Domingo (Kirche des Heiligen Dominikus) und die Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción (Mariä-Empfängnis-Kirche) . Die letztere beinhaltet eine geschnitzte Holzdecke im Mudejarstil und eine barocke Holzkanzel aus dem 18. Jahrhundert. 
Teno Gebirge
Santa Cruz
Santa Cruz de Tenerife ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und neben Las Palmas de Gran Canaria eine der beiden Hauptstädte der Autonomen Gemeinschaft Canarias. Die im Nordosten Teneriffas gelegene Stadt  bildet zusammen mit La Laguna, Tegueste und El Rosario den – nach Las Palmas de Gran Canaria – zweitgrößten Ballungsraum der Kanarischen Inseln. Das von Santa Cruz verwaltete Gebiet dehnt sich bis in das dünn besiedelte Anaga-Gebirge im Osten der Insel aus. Maßgeblich geprägt wird die Stadt durch ihren Hafen, der zu den größten spanischen Seehäfen des Atlantik gehört.
Candelaria
ist eine Gemeinde im Osten der Kanarischen Insel Teneriffa. Es liegt ca. 20 km südwestlich von Santa Cruz de Tenerife. Die Gemeinde Candelaria liegt auf einer durchschnittlichen Höhe von 5 m über dem Meeresspiegel. Candelaria ist der bedeutendste katholische Wallfahrtsort der Kanaren. In der Basílica de Nuestra Señora de la Candelaria (Basilika von Candelaria) wird die Figur der Schutzheiligen der Kanaren, die Virgen de la Candelaria verehrt. Schräg gegenüber der Kirche, an der Meeresseite der Plaza de la Patrona de Canarias, stehen neun überlebensgroße Statuen der bekanntesten Guanchenkönige, die Menceys genannt wurden.
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü