Ottobeuren - Naturfaszinationen

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Ottobeuren

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Ottobeuren liegt ca. 11 km südöstlich von Memmingen. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Memmingen (11 km) und Sontheim (8 km). Von dort aus gibt es Busverbindungen nach Ottobeuren. Das Kloster Ottobeuren ist eine Benediktinerabtei. Die spätbarocke Basilika wurde als Klosterkirche 1737–1766 von Simpert Kraemer (bis 1748) und Johann Michael Fischer erbaut und ist dem Hl. Alexander und dem Hl. Theodor geweiht. Fast unverändert sind die zwei barocken Chororgeln von Karl Joseph Riepp, beide mit französischem Klangbild. Das Chorgestühl stammt von Martin Hermann (Schreinerarbeiten) und Johann Joseph Christian (Reliefs) und gilt als eines der schönsten des süddeutschen Barock. Mittelpunkt der Kirche ist ein romanisches Kruzifix (um 1220). Die ungewöhnliche Nord-Süd-Ausrichtung der Kirche ist durch ihre Lage innerhalb der Gesamtanlage bedingt, deren Grundriss die Form eines Kreuzes hat. 1926 wurde die Klosterkirche von Papst Pius XI. zur Päpstlichen Basilika erhoben.

Ottobeuren Kloster Kaisersaal
Die Gesamtanlage ist geviert von 142 zu 128 m, beziehungsweise 33 zu 29 Fensterachsen. Die barocken Klostergebäude sind teilweise im Rahmen des Klostermuseums zugänglich.

Klosterbibliothek
Besonders bedeutend ist die Klosterbibliothek. Ihre
Ursprünge liegen in der Gründungszeit des Klosters. Im 18. Jahrhundert neu erbaut, ist sie mit den prächtigen Deckenbildern von Elias Zobel und den Stuckdecken von Johann Baptist Zimmermann ausgestattet. In der Bibliothek finden sich neben vielen mittelalterlichen Handschriften, Hunderten von Inkunabeln und frühen Drucken etwa 15.000 in Schweinsleder gebundene Folianten.

 
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