Almen in Oberstdorf im Allgäu - Naturfaszinationen

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Almen in Oberstdorf im Allgäu

Das Allgäu > Das Oberallgäu > Oberstdorf > Heimatliches

„Alpe“ ist die im Allgäuer Alpenraum gebräuchliche Bezeichnung für eine Alm.

Jedes Jahr werden Kühe az. B. auf die Schlappold-Alpe aufgetrieben – und Jungvieh (Galtvieh) z. B. auf die Alpe Bierenwang. Die Weidedauer umfasst etwa 100 Tage von Anfang Juni bis zum feierlichen Viehscheid – dem Allgäuer Almabtrieb. Für das Jungvieh ist der Alpsommer am 13. September zu Ende. Die Milchkühe folgen einige Tage später am „Matthästag“, dem 21. September (falls diese Tage auf einen Sonntag fallen, so finden diese Veranstaltungen einen Tag vorher statt).

Beide Tage haben große Tradition als festliche Anlässe der Land- und Alpwirtschaft. So ist die Alpwirtschaft nicht nur eine besondere Attraktion für die Besucher des Fellhorns, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Pflege und Erhaltung der Kulturlandschaft. Zuviel Vieh darf nicht aufgetrieben werden, damit es nicht zu Boden-Erosionen führt.
Eine gleichmäßige, schonende Beweidung der Bergwiesen kann dazu beitragen, das die Bildung von Lawinen, Schneerutschungen und Erosionen verhindert wird. Bleibt die Alpe ungenutzt, dann können die langhalmigen Gräser zu einer idealen Gleitbahn für Schneebewegungen werden.

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü