Loiretal - Naturfaszinationen

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Loiretal

Das Loiretal
Loiretal
Durch die Länge des Flusslaufes und die bedeutende Abflussmenge hat der Fluss große Auswirkungen auf die Gestaltung des Loiretales und die Umweltbedingungen für seine Bewohner. In den Jahren 1856, 1866 und 1910 richtete das Hochwasser der Loire großen Schaden an. Im Oberlauf wurde die Loire schließlich bei Roanne mehrfach aufgestaut. Im Unterlauf ist die Loire noch heute ein frei fließendes Gewässer, da keine Staudämme oder Schleusen ihren natürlichen Lauf beeinflussen. Durch die große Menge an Geschiebe, das der Fluss transportiert, verändert er ständig sein Aussehen, Sandbänke und Flussinseln werden laufend aufgebaut und wieder verlagert, bieten jedoch ideale Lebensbedingungen für Flora und Fauna. Die Loire durchquert auf ihrem Weg den Regionalen Naturpark Loire-Anjou-Touraine. Wegen der Schönheit des Tales ließ sich der französische Adel seit dem Beginn der Renaissance im 16. Jahrhundert bevorzugt an der Loire nieder und errichtete prächtige Schlösser. In dieser Zeit trug sich hier ein Großteil der französischen Politik zu, so dass Paris zeitweise fast provinziellen Charakter annahm. Hauptartikel siehe Schlösser der Loire. Im Jahr 2000 wurde das Loiretal zwischen den Städten Sully-sur-Loire und Chalonnes-sur-Loire wegen der Naturlandschaft und der zahlreichen Schlösser zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Die Bewohner des Loiretales, die sich nach der bretonischen Bezeichnung des Flusses auch gerne Ligériens nennen, feiern alle zwei Jahre in Orléans und anderen teilnehmenden Orten das Festival de Loire. 

 
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